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Thema des Monats

Der Winter ist die Zeit der Erkältungen. Ihnen kann man auf vielfältige Weise effektiv begegnen...

Warum ist Winterzeit meist Erkältungszeit? Zum einen ist es Tatsache, dass sich die Menschen in der kalten Jahreszeit besonders häufig zu mehreren in geschlossenen und meist selten gelüfteten Räumen aufhalten und sich die Erreger damit leichter ausbreiten können. Zum anderen ist zu bedenken, dass nicht die Kälte an sich die Menschen krank macht.

Vorrangig ist die Reaktion des menschlichen Körpers auf Kälte dafür verantwortlich, ob bzw. dass sich eine Erkältung einstellt (oder nicht): Wenn die Haut zu kalt wird, verengen sich die Gefäße und die Durchblutung wird schlechter. Dann stehen den Krankheitserregern, etwa Viren, die grippale Infekte oder gar Influenza selbst hervorrufen, die Einfallstore offen.

Denn sind die Gefäße verengt, so werden die Gewebe nicht mehr ausreichend durchblutet und dadurch zu wenig mit Antikörpern und Zellen der unspezifischen Abwehr (s.u.) versorgt. Krankheitserreger können sich verstärkt vermehren und ausbreiten. Eine Unterkühlung besonders der Füße oder Hände verengt reflexartig die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut und verringert damit deren Durchblutung. So leidet die Funktionsfähigkeit der Schleimhaut und die im Blut befindlichen Abwehrstoffe können nicht mehr an den Wirkort gelangen.

Um also einer drohenden Erkältung Paroli zu bieten, sind drei Maßnahmen besonders wirksam:

  • Vermeiden der Krankheitserreger
  • Verbesserung der Körperreaktion auf den Kältereiz
  • Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte
Vermeiden der Krankheitserreger
  • Vermeiden Sie direkten Kontakt zu Menschen, die gerade eine Erkältung haben.
  • Waschen Sie sich häufig die Hände. Alles, was ein erkälteter Mensch berührt hat, trägt vermutlich das Virus.
  • Vermeiden Sie, sich Nase und Augen zu reiben. Dies sind Eintrittsstellen für Erkältungsviren.
  • Meiden Sie nach Möglichkeit überhitzte Räume, lüften Sie regelmäßig durch. Wärme fördert das Wachstum von Bakterien und Viren.
Verbesserung der Körperreaktion auf den Kältereiz

Wenn der Mensch im Winter friert, versucht der Körper zunächst, die Wärme zu halten. Dann stellen sich die Körperhaare auf: das führt zur Gänsehaut. Dann beginnt das Zittern der Muskeln, damit Wärme entsteht. Falls das nicht reicht, dreht der Organismus die Blutversorgung der Haut und der Schleimhäute zurück, damit nicht zuviel Wärme verloren geht. Hier beginnt die Gefahr.

Denn diese Abläufe sind bei vielen Menschen aus dem Gleichgewicht geraten. Sie frieren zu schnell, weil der Körper die Temperaturwechsel nicht gewohnt ist: Das kommt daher, dass viele Menschen hauptsächlich in geheizten Räumen sitzen und der entwöhnte Körper schon bei ein bisschen Kälte die Blutversorgung der Haut herunterfährt. Diese Menschen sind besonders anfällig für Infektionen.

Wenn sich ein Mensch nun bewusst oder unbewusst natürlichen Umgebungsreizen mit der Folge einer erhöhten allgemeinen Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten aussetzt, sprechen die Mediziner von Abhärtung. Dies bezieht sich keineswegs nur auf die Verringerung der Häufigkeit harmloser grippaler Infekte, sondern zusätzlich auch auf eine allgemeinen Verbesserung des Gesundheitszustandes.

Abhärten mit der bewährten Wärme- und Kältetherapie von Sebastian Kneipp: Vor mehr als 100 Jahren hat der Pfarrer erkannt, wie gesund warme und kalte Wechselbäder sind. Dabei kommt es gar nicht auf das Wasser an, es wirkt beim Abhärten nur 200mal kräftiger als die Luft. Wassertreten in kaltem oder warmem Wasser ist Zuhause in der Badewanne möglich, genauso warme oder kalte Wassergüsse. (Bei allen Wasseranwendungen immer mit der kalten Übung enden.)

Ein anderes Mittel zur Abhärtung sind Spaziergänge in Wind und Wetter. Dabei kann der von warmer Büro- und Wohnungsluft verwöhnte Organismus wieder lernen, mit Temperaturwechseln zurechtzukommen.

Wissenschaftler der Berliner Uniklinik Charite´ haben in einer Studie bewiesen: Erst langfristige Anpassungen - beispielsweise durch regelmäßige Saunabesuche - bewirken im Organismus intensive Umstellungen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

Körpereigene Abwehrkräfte

Unsere Umwelt wimmelt von Bakterien und Viren, die alle nur zu gerne in unseren Körper gelangen wollen. Unser ganzes Verdauungssystem stellt eine große Angriffsmöglichkeit dar. Besonders gefährdet sind auch die Atemwege bzw. die Lunge. Sie bieten nicht nur eine Fläche von ungefähr 100 qm, sondern auch ein ideales Klima: Wärme, Feuchtigkeit, Nährstoffe.

Der natürliche Schutz gegen die Eindringlinge sind die körpereigenen Abwehrsysteme. Spezialisierte Zellen und Stoffe sorgen in unserem Körper laufend dafür, dass von außen eingedrungene Bakterien und Viren unschädlich gemacht werden. Dabei hat der menschliche Organismus die Fähigkeit, zwischen körpereigenen und körperfremden Stoffen zu unterscheiden. Abwehrzellen sitzen genau dort, wo sie gebraucht werden. In Schleimhäuten, im Darm, in der Lunge und unter der Haut.

Manche Krankheitserreger, z.B. Influenzaviren (Grippe), sind jedoch derart aggressiv und fordern das Immunsystem so stark, dass der Abwehrprozess nicht unbemerkt verläuft, sondern mehr oder weniger heftige Symptome spürbar werden. Schneller von der Krankheit erholen wird sich in der Regel aber wieder derjenige, dessen Abwehrkräfte gut funktionieren.

Man unterscheidet zwischen der unspezifischen und der spezifischen Abwehr:

Unspezifische Abwehr
Die unspezifische Abwehr ist von Geburt an vorhanden. Zu ihr gehören die weißen Blutkörperchen, die Fresszellen und andere chemische Schutzstoffe. Oftmals gelingt es schon dieser unspezifischen Abwehr, die eingedrungenen Erreger unschädlich zu machen.

Eine Stärkung der unspezifischen Abwehr erfolgt, indem man die (Neu-)Bildung bzw. den Schutz dieser wichtigen Zellen und Schutzstoffe anregt und unterstützt. Denn Milliarden dieser Zellen sind "im Abwehrkampf" aktiv, sterben ab, müssen neu gebildet werden, damit die Abwehrkräfte voll erhalten bleiben.

Spezifische Abwehr
Bei der spezifischen Abwehr, welche erst im Laufe des Lebens erworben wird, bildet das Immunsystem als Antwort auf einen körperfremden Stoff sogenannte Antikörper, die speziell gegen diesen bestimmten Stoff vorgehen. Zu nennen sind hier die Lymphozyten und Killerzellen. Auch merkt sich der Körper, wie ein Fremdstoff, mit dem er einmal Kontakt hatte, am besten zu bekämpfen ist (sog. Gedächtniszellen). Kommt es später zu einem erneuten Eindringen, kann die spezifische Immunabwehr sehr schnell reagieren, so dass der Eindringling keine Chance mehr hat.

Das Prinzip der spezifischen Abwehr macht man sich bei der Schutzimpfung (z.B. gegen die Grippe) zunutze: Hier wird ein genau definierter Erreger in extrem geringer Menge oder anderweitig abgeschwächter Form in den Körper eingebracht, um ihn zur Bildung von Antikörpern zu veranlassen. Kommt die geimpfte Person nach erfolgter Impfung mit dem Erreger in Berührung, so weiß der Körper schon, wie er dagegen vorgehen muss und ist damit immun gegen diese Erkrankung.

Mehrere Faktoren beeinflussen das Immunsystem, ein Risikofaktor allein kann das Immunsystem bereits stören. Durch das gleichzeitige Auftreten mehrerer Risikofaktoren wächst die Gefahr der Überforderung des Immunsystems. Es wird zu schwach, um eingedrungene Erreger wirkungsvoll zu bekämpfen. Der Mensch wird krank.

Risikofaktoren für Abwehrkräfte

  • Frühe Kindheit: Bei Kindern in den ersten Lebensjahren ist die körpereigenen Abwehrkräfte noch nicht genügend ausgebildet bzw. trainiert.
  • Alter: Bei älteren Menschen funktionieren die "gealterten" Abwehrorgane nicht mehr im ausreichendem Maße. So verkleinert sich das "Trainingscamp Thymusdrüse". Dieses Abwehrorgan hat sich bereits um das 40. Lebensjahr herum um mehr als 70% zurückgebildet, mit 60 sind nur noch 5 bis 10% des Gewebes nachweisbar. Die Schlagkraft bestimmter Abwehrzellen - natürlicher Killerzellen - wird dadurch beeinträchtigt.
  • Stress: Dauerhafter Stress wirkt über das Hormon Cortison als Immungift, tötet Abwehrzellen und stört ihre komplexe Kommunikation untereinander. Cortison wird auch als "Streßhormon” bezeichnet, weil es die Reaktionen des Körpers auf äußere Belastungen steuert.
    Cortison hemmt zum Beispiel die weißen Blutkörperchen und damit das Immunsystem. Gerade diese hemmende Wirkung auf das Immunsystem macht Cortison zwar auch als Medikament brauchbar: Bei Krankheiten, die durch eine Überreaktion des Immunsystems verursacht werden, wie z.B. bei einem schweren allergischen Asthmaanfall, bei Rheuma oder Allergien kann Cortison helfen. Doch gleichzeitig schwächt es eben auch die allgemeine Abwehr.
  • Schlafmangel: Während wir schlafen, läuft das Immunsystem auf Hochtouren. Es hat nun endlich "die notwendige Ruhe, sich mit all dem auseinander zu setzen, was der Tag so an Eindringlingen unserem Körper beschert hat". Zudem bedeutet ein Mangel an Schlaf stets ein Zuviel an Cortison.
  • Körperliche Überanstengung: Nach schwerer oder ungewohnter körperlicher Arbeit oder nach anstrengendem Training oder intensivem Wettkampf ist das Immunsystem kurzfristig derart geschwächt, dass Viren und Bakterien sich im Körper einfacher einnisten und vermehren können. Es ist die Rede von einem "open window" oder offenen Fenster für die Entstehung von Infektionen.
  • Bestimmte Medikamente: Antibiotika wirken nicht nur gegen bakterielle Erreger, sondern auch gegen Darmbakterien. Eine gesunde Darmflora steht in direktem Zusammenhang mit der Immunabwehr im Darmtrakt. Immunsuppressiva (notwendig nach Transplantationen) und Chemotherapeutika (bei der Krebstherapie) schädigen leider das Immunsystem.
  • Umwelteinflüsse: Chemische Substanzen und Strahlen (UV-Licht, Höhenstrahlung bei Flugreisen, Atomkraft) wirken entweder direkt auf die Bildung der Immunzellen oder erhöhen die Belastung durch freie Radikale (s.u.).
  • Nicotin und Alkohol: Sie erhöhen die Belastung durch freie Radikale, die auch Immunzellen schädigen.
  • Vitaminarme, fettreiche Ernährung: Ebenfalls erhöhte Belastung durch freie Radikale.

So stärken Sie Ihre Abwehrkräfte

Neben einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Schlaf und einem "gesunden Stressmanagement" empfiehlt sich Folgendes:

  • Probiotische Bakterienkulturen: Sie wirken positiv auf die Darmflora und somit auf die vielen Immunzellen im Verdauungstrakt.
  • Echinacin: Mit Echinacin bezeichnet man meist den Presssaft, der aus den oberirdischen Teilen der frischen, blühenden Echinacea purpurea (Purpursonnenhut) gewonnen wird. Hauptwirkstoffe sind die Arabinogalaktane, eine Untergruppe der Polysaccharide.
    In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde klar nachgewiesen, dass Echinacea purpurea-Presssaft vorwiegend das unspezifische Immunsystem stimuliert. Es kommt zu einer Vermehrung der weißen Blutkörperchen sowie zur Vermehrung und Erhöhung der Aktivität der unspezifischen Fresszellen (erhöhte Fressaktivität dieser Zellen =Phagozytose). Der Anstoß zu dieser Wirkung ist offensichtlich eine Ankopplung der Arabinogalaktane an die Fresszellen. Darüber hinaus sind gegen Viren gerichtete (=antivirale), also keimreduzierende Effekte und entzündungshemmende Wirkungen bekannt.
    In klinischen Studien wurde nachgewiesen, dass Echinacin die Anzahl von Infekten reduziert, die Dauer einer Erkältung verkürzt sowie den Schweregrad vermindert, vor allem wenn es vorbeugend oder bei den ersten Anzeichen einer Erkrankung eingesetzt wird. Echinacin ist sehr gut verträglich und auch bei Kindern bewährt.
  • Ginseng und Taigawurzel: Ginsengwurzel und Eleutherococcus-senticosus-Wurzel ="Taigawurzel" sind Mittel zur unspezifischen Steigerung der Abwehrkräfte. Sie sind so genannte Adaptogene undpassen als solche den Organismus an Umweltbedingungen an, versetzen den Organismus in einen Zustand des unspezifischen Widerstandes, um besser mit Belastungen fertig zu werden. Außerdem bewirken Adaptogene eine Reduzierung der Ruhe- und Erholungsphasen nach Krankheiten, sie bewirken nach körperlicher Anstrengung einen gesteigerten Kraft- und Ausdauerlevel und haben einen ausgeprägten antioxidativen Effekt. So stärken sie das Immunsystem und haben eine krebsvorbeugende =tumorprotektive Wirkung. Ginseng- und Taigawurzel sollten vorbeugend und begleitend eingesetzt werden, die genaue Anwendung erfahren Sie in Ihrer Apotheke.
  • Kapland-Pelargonie: Wurzelauszüge der Kapland-Pelargonie (Markenname Umckaloabo®) aktivieren die Killerzellen unseres Immunsystems, welche in der Lage sind, eingedrungene Erreger abzutöten. Zubereitungen aus Kapland-Pelargonie können somit sehr gut nach erfolgter Infektion eingesetzt werden, z.B. auch bei einer bakteriellen Superinfektion während eines grippalen Infekts (eine bakterielle Infektion setzt sich dabei auf eine vorliegende Virusinfektion).
  • Selen: Selen stärkt das Immunsystem, indem es die Produktion von Antikörpern, Gamma Interferon sowie Tumor-Nekrose-Faktor und die Aktivität der Natürlichen Killerzellen stimuliert. Selenproteine haben zudem antioxidative Eigenschaften und sind dem antioxidativen Schutzsystem des Organismus, dem auch die Vitamine C und E angehören, zuzurechnen.
  • Vitamin C: Vitamin C unterstützt u.a. das Immunsystem bei der Abwehr von Infekten. Seine Hauptfunktion ist die antioxidative Wirkung gegen freie Radikale, die es mit den Vitaminen A und E gemeinsam hat.
    Die von der "Deutschen Gesellschaft für Ernährung" empfohlene Menge von 100 mg pro Tag gilt als Richtwert für den gesunden Erwachsenen. Bei einer ausgewogenen Ernährung werden diese 100 mg über die Nahrung gedeckt. Man kann aber davon ausgehen, dass der Körper zur Abwehr der freien Radikale, die in hoher Zahl entstehen, enorme Mengen an Vitamin C benötigt. Diese Mengen steigen an, wenn zusätzliche Belastungen auf den Organismus einwirken.
    Nach dem Nobelpreisträger für Chemie und Apothekersohn Prof. Dr. Linus Carl Pauling empfiehlt sich die regelmäßige Einnahme größerer Mengen Vitamin C (so genannte Megadosen im Grammbereich), Ihr Apotheker wird zustimmen, wenn von 1-2 Gramm täglich die Rede ist.
    Er wird Ihnen auch Vitamin-C "mit Langzeitwirkung" empfehlen, denn der Körper kann pro Zeiteinheit nur eine bestimmte Menge davon aufnehmen. Es empfiehlt sich somit nicht, die 1-2 Gramm auf einmal zu sich zu nehmen, das Meiste davon würde über die Nieren wieder ausgeschieden werden. Auch Einmaldosen von 250 Milligramm werden als kritisch angesehen: gerade sie sollen das Risiko der Nierensteinbildung erhöhen (s.o.).
  • Vitamin E und Carotinoide: Neben Vitamin C sind besonders das Vitamin E und Carotinoide für den Zellschutz und die Immunzellen wichtig. Die richtige, auf Ihre Lebensumstände zugeschnittene (hohe) Dosis nennt Ihnen ebenfalls gern Ihr Apotheker. Vitamin-E-Präparate aus der Apotheke sind streng standardisiert, um ihre Wirkung definieren und garantieren zu können.
  • Sport: Ein moderates Sportprogramm stimuliert die Abwehrkräfte, da der gesamte Organismus aktiviert, besser mit Sauerstoff, Nähr- und Abwehrstoffen bis in die Kapillargefäße hinein versorgt wird.
    Mehrere wissenschaftliche Studien haben den Einfluss verschiedener körperlicher Belastungen auf das Immunsystem untersucht. Einige von diesen Studien haben nach einem Trainingsprogramm eine erhöhte Aktivität von bestimmten weißen Blutkörperchen (die sogenannten Natürlichen Killerzellen) beobachtet; diese Zellen spielen bei der Abwehr gegen Viren und Krebs eine besonders wichtige Rolle.
    Zudem ist eine moderate sportliche Betätigung das beste Mittel, um Stress abzubauen, innere physische und psychische Blockaden zu lösen.
  • Zink: Als Bestandteil von über zweihundert Enzymen und Proteinen ist Zink für die Funktion jeder einzelnen Zelle notwendig und an einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen beteiligt. Zentrale Bedeutung hat es dabei auch im Immunsystem. Zudem hat sich gezeigt, dass Zink die Dauer von Erkältungskrankheiten verkürzen kann.
    Zinkpräparat ist nicht gleich Zinkpräparat. Zink muss dem Körper in einer solchen Form zur Verfügung gestellt werden, dass dieser es auch in vollem Umfang aufnehmen und verwerten kann. In der Apotheke erhalten Sie solche Qualitätsprodukte.

Wenn die Erkältung da ist

Neben der Fortführung der Maßnahmen zur Stärkung de s Immunsystems sollten bei einer eingetretenen (leichetn) Erkältung zuerst folgende Mittel angewendet werden:

  • Bei Husten: Reizhusten und Husten werden mit synthetischen Hustenstillern und Hustenlösern oder pflanzlichen Arzneimitteln aus Arznei-Efeu, Spitzwegerich, Eibisch, Thymian u.a. behandelt.
  • Schnupfen: Schnupfen abschwellende Nasentropfen- oder Sprays bringen Linderung, Nasensprays oder Nasenspüllösungen mit Meersalz oder Emser Salz reinigen und befeuchten die Nasenschleimhaut und helfen bei der Regeneration.
  • Entzündungen des Hals- und Rachenraums: Bei leichter Rötung und Anzeichen von Schmerzen in Hals und Rachen helfen entzündungshemmende Lutschtabletten oder Spüllösungen (z.B. Kamillen- oder Salbeiextrakte) sowie dexpanthenolhaltige Tabletten zum Lutschen. Bei stärkeren Schmerzen und Schluckbeschwerden bringen Lutschtabletten oder Sprays mit lokal betäubenden Mitteln sowie entzündungshemmende Schmerztabletten zum Einnehmen mit Acetylsalicylsäure oder mit Paracetamol (senken auch gleichzeitig auftretendes Fieber) Linderung.

Ein abschließender Rat

Prävention ist auch in Sachen Erkältung und Abwehrkräfte besser und effektiver als Kurieren. Mit einer gesunden Lebensführung schaffen Sie hierbei eine gute Basis.

Spezielle Präparate aus der Apotheke helfen nicht nur, einer Erkältung im Winter vorzubeugen, sondern sie sind geeignet, Ihre Abwehrkräfte generell zu stärken. So dass Sie gegen die vielfältigen Belastungen durch Stress, Umwelt und Krankheitserreger optimal gewappnet sind.

Quelle: Text: meXXart pohl & veith GbR / Bild: bilderbox.com

Erkältung Symbolbild